Was macht man drei Tage lang in der spanischen Hauptstadt, wenn man erstens schon einmal dort war? Und zweitens gerade frisch operiert wurde und stundenlanges Sightseeing nicht aushalten würde? Genau man schlendert ein bisschen herum, macht schöne Fotos, shoppt ein bisschen und isst, ganz viel!

Da ich erst frisch operiert und somit nicht wirklich fit war, konnte ich in der kurzen Zeit nicht so viel sehen und machen, wie ich es gerne gewollt hätte. Ich hatte aber ohnehin keinen Stress, da ich schon vor zwei Jahren mal in Madrid war und somit das Wichtigste kannte. Dieser Beitrag wird daher mehr aus Fotos und Eindrücken bestehen als aus hilfreichem Insiderwissen. Natürlich teile ich aber den ein oder anderen Tipp mit euch 😉

Wo wohnen?

Wer einen kurzen Stopp in Madrid einplant, sollte sich genau überlegen, wo er wohnen soll, denn wie jede Großstadt hat auch Madrid gute und eher weniger gute Bezirke. Wir entschieden uns schnell für ein AirBnB direkt im Zentrum an der Metro Station Anton Martin. Von dort kann man fast überallhin zu Fuß gehen!

Was sehen?

Wer im Zentrum wohnt, sollte einfach losmarschieren. Richtung Palacio Real, die offizielle Residenz des spanischen Königshauses. Keine Royals gesehen, dafür ziemlich viele Touristen. Die Aussicht auf Madrid muss vom Innenhof des Schlossen atemberaubend sein, leider sind wir nicht hineingegangen, da die Schlange viel zu lang war. Auf dem Weg zum Palacio Real wandert man durch süße kleine Gassen, sodass man von der Altstadt einen sehr schönen Eindruck bekommt.

Ein weiterer Tipp: Sonntags ist ein sehr großer Straßenflohmarkt in der Gegend El Rastro. Ihr könnt ihn nicht verfehlen. Anschließend eignet sich ein Zwischenstopp im Mercado de San Miguel zum Tapasessen. Die Location ist traumhaft schön! Nicht nur des Essens wegen einen Besuch wert, sondern und vor allem wegen der Architektur!

Was ihr noch tun solltet?

  1. Palacio Real
  2. Parque del Buen Retiro
  3. Palacio de Cristal
  4. Plaza Mayor
  5. Plaza de Toros
  6. Museo del Prado
  7. Mercado de San Miguel
  8. El Rastro Flohmarkt

Wo shoppen?

Auf dem Platz Porta del Sol sind so ziemlich alle Shops (Sephora), die man braucht. Wer aber lieber in kleinen Boutiquen stöbern möchte, sollte sich in den kleinen Gassen im Zentrum aufhalten. In Madrid gibt es auch sehr viele und sehr gut bestückte Vintage Läden. Ich habe es dieses Mal leider in keines geschafft, aber die besten, die ich vor zwei Jahren besucht habe, sind:

  1. Alphaville
  2. Pepita is dead
  3. El Templo de Susu
  4. Underground Moda

Wo essen?

Die Frage aller Fragen: Wo kann man gut Paella essen? Im Mercade de San Miguel kann man nicht nur lecker Paella essen, sondern auch sehr gute Tapas. Ansonsten einfach durch die Altstadt spazieren und sich irgendwo hineinsetzen. Das Essen in Madrid ist überall ausgezeichnet. Leider haben südliche Länder keine so ausgeprägte Frühstückskultur, wie wir sie gewöhnt sind. Hipstercafés gibt es in Madrid leider nicht wie Sand am Meer. Aber nach einer ausführlichen Recherche haben wir einige Lokale gefunden, die einen Besuch wert sind! Da es wenig Angebot für so viel Nachfrage gibt, würde ich euch raten IMMER zu reservieren. Es ist nicht lustig, wenn ihr halb verhungert vor einem Lokal über eine Stunde warten müsst.

  1. La Rollerie
  2. HanSo Café
  3. Pum Pum Café (IMMER VOLL!!!)


Wo Sonnenuntergang schauen?

Das würde ich auch gerne wissen! Ich habe leider nichts Brauchbares gefunden und bin froh, dass wir in unserem AirBnB eine wunderschöne Aussicht hatten!

Mehr Eindrücke aus Madrid

Ich finde die Bilder aus Madrid so sagenhaft schön, dass ich jetzt einfach noch mehr mit euch teile und hoffe, dass sie euch auch alle so gefallen: