Erst gestern hat Márcia das Thema des #girlbossings angesprochen. Heute möchten wir dieses noch einmal aufgreifen und unseren Senf dazu geben. Es braucht nämlich kein ‚girl‘ um ein ‚boss‘ zu sein – das können Frauen aller Altersklassen und Schichten auch so. Heute erzählen wir euch, was uns zum Boss macht und auf welche Eigenschaften wir stolz sind (und welche davon auch ihr einfach kanalisieren könnt).

Viele von uns haben nach dem Kassenschlager #GIRLBOSS von Sophia Amoruso mit Spannung die Netflix Fernsehserie erwartet – nur um enttäuscht zu werden. Erfolgreich zu sein bedeutet für uns nämlich nicht auf anderen herumzutrampeln und den eigenen Weg auf den Rücken anderer zu beschreiten, während man den Ruhm für sich beansprucht. Als uns Maybelline zum Launch der neuen Big Shot Mascara gefragt hat, was uns zu ‚empowered women‘ macht, haben wir begonnen zu reflektieren.

Ein Killer-Augenaufschlag nach nur einer Schicht Mascara hilft auf jeden Fall beim ’selbstbewusster-durch-den-Tag-Gehen‘, das durften wir ladies am eigenen Gesicht testen, als wir die neue Mascara ausprobiert haben. Den ersten Check-Punkt zum #bosslife haben wir also bereits abgehakt!

Welche Eigenschaften wir für uns vereinnahmen können und wie ihr euch vielleicht den ein oder anderen Trick abschauen könnt, verraten wir euch jetzt:

ALINA

Keine von uns ladies hatte es im Leben wirklich schwer, das muss an dieser Stelle gesagt werden. Gute familiäre Verhältnisse,  Zugang zu höherer Bildung und ein unterstützendes Umfeld sind nur wenige der Faktoren, die uns zu den Menschen gemacht haben, die wir heute sind. Aber natürlich haben auch wir unsere Probleme (wie Márcia in diesem augenöffnenden und persönlichen Beitrag beschrieben hat) und Unsicherheiten. Mit dem Erwachsenwerden habe ich jedoch einige Qualitäten entdeckt, die mich persönlich stärker und durchhaltender gemacht haben, sodass ich jetzt mit voller Stolz an Diskussionen öffentlich beitreten, meine Ziele visualisieren und mein Leben selbstbestimmt und selbstbewusst leben kann. Was ich gelernt habe:

Optimismus – Manchmal geht es erst nach ein paar Talfahrten wieder weiter. Ich weiß meinen unermüdlichen Optimismus endlich zu schätzen, auch wenn ich manchmal vielleicht etwas auf die Bremse treten sollte.

Hartnäckigkeit – Aufgeben gibt’s nicht. Ihr solltet mich bei Team-Sportarten sehen!

Ehrlichkeit  –  Ich weiß Ehrlichkeit immer mehr zu schätzen, je älter ich werde! Vor allem bei mir selbst ist es mir oft zu einfach gefallen, zu sagen, was ich mir wirklich denke. Das hat mich sicher das ein oder andere Mal in Schwierigkeiten gebracht, aber das war es wert.

NINA

Um erfolgreich zu sein, braucht es meiner Meinung nach keine Kategorisierungen unter Begriffe wie #girlboss. Jeder Mensch ist unterschiedlich, befindet sich in ganz verschiedenen Lebensphasen und daher sind auch nicht die gleichen Eigenschaften gefragt, wenn es ums Thema „Glücklich-Werden“ geht.

Für mich hat sich herauskristallisiert, dass vor allem meine positive Lebenseinstellung der Schlüssel zum Erfolg ist. Ich lasse mich nicht so schnell unterkriegen und versuche auch schwierige Hürden mit einem Lächeln zu meistern. Wo andere schon im Vorhinein aufgeben, gehe ich optimistisch an die Tat. Außerdem bin ich sehr harmoniebedürftig – andere würden diese Charaktereigenschaft vielleicht als konfliktscheu bezeichnen – Streit und Aufregung verbrauchen so viel Kraft, die ich lieber in produktivere Dinge stecken möchte.

Aber auch mein Ehrgeiz bringt mich in meiner ganz persönlichen Erfolgsgeschichte nach vorne. Ich habe gewisse Ansprüche an mich selbst und so möchte ich den Satz „Ich hätte es besser machen können.“  so selten wie möglich aussprechen müssen.

Woran ich zukünftig jedoch noch arbeiten möchte: meine eigenen Bedürfnisse zu kommunizieren. Denn auch diese sind ein Schlüssel zum Erfolg.

MÁRCIA

Das Wort #girlboss ist feministisch gesehen kontraproduktiv. Frauen, die ihr Leben in der Hand haben, Chefpositionen bekleiden und sogar ihr eigenes Unternehmen gegründet haben sind definitiv kein #girl, sondern eine #woman und zwar eine sehr starke Frau! Sich selbst als #girl zu bezeichnen, macht die Position, in der man sich befindet und auch die eigenen Errungenschaften klein. Und deshalb würde ich mich nicht als #girlboss bezeichnen, sondern schlicht und ergreifend als starke Frau, die ihr eigenes Ding macht!

Von allen drei Ladies, bin ich die älteste und habe auch schon mehr Erfahrungen sammeln können. Über die Jahre hinweg habe ich gelernt, worauf es im Arbeits- und auch im Privatleben wirklich ankommt. Ich bin sehr ehrgeizig und zielstrebig mit einem Hang zu Perfektion, was mich zu meiner eigenen größten Kritikerin macht. Ich musste lernen, nicht so hart zu mir selbst zu sein und Dinge auch einmal entspannter anzugehen. Wenn ich meine To-Do-Liste nicht fertig abgearbeitet, oder bestimmte Ziele mit 25 Jahren noch nicht erreicht habe (ergo Master!), wird die Welt sich trotzdem weiterdrehen und in China wird auch trotzdem noch ein Sack Reis umfallen – Vermutlich wird es außer mir niemandem sonst auffallen.

Eines der wichtigsten Lektionen, die ich in meinen 25 Jahren mitnehme ist, mehr auf mein Bauchgefühl zu hören. Instinktiv hatte ich mit vielen meiner Begegnungen und Erfahrungen Recht gehabt und den ersten Eindruck und das erste Gefühl sofort korrekt eingeordnet. Ich habe mir vorgenommen mehr darauf zu hören und es nicht mehr gleich als Überreaktion oder Paranoia abzutun.

Sich selbst ab und an der Nase nehmen, ein wenig über die eigenen Stärken reflektieren und den Stier bei den Hörnern packen – das und eine gute Portion Selbstbewusstsein wirkt Wunder für den #BOSSFAKTOR. Und dass man sich im Alltag mit Klimperwimpern der neuen Big Shot Mascara einfach unantastbar fühlt, hilft natürlich auch ein bisschen. 😉 Was habt ihr über die Jahre gelernt und was haltet ihr vom #GIRLBOSS Trend? Wir freuen uns über eure Meinungen!

* In freundlicher Kooperation mit Maybelline