Letztes Wochenende war es wieder soweit – der 35. Vienna City Marathon legte Wien für einen Tag still und Läufer aus aller Welt holten sich die Straßen zurück. 8 Dinge, die ich beim Vienna City Marathon gelernt habe und was mich heute noch immer nicht loslässt …

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Das Herz klopft mir bis zum Hals, der Zopf ist ein wenig zu eng und ich fummle nervös an meiner Armbinde mit meinem Handy herum. „Gleich geht es los“, denke ich und warte noch weitere 20 Minuten, bis es endlich soweit ist. Waren die wenigen Laufeinheiten genug, um mich nach fast einer 2-jährigen Cardio Pause auf meine 6 KM Strecke vorzubereiten? Ist es zu heiß, um mit gutem Gefühl oder um eine gute Zeit zu laufen? All diese Dinge gehen mir durch den Kopf, als ich wie ein Rennpferd in der Startbox stehe, die meine Staffel-Startnummer ist, und mit den Hufen scharre.

Doch da sehe ich sie – ein blonder Zopf und ein etwas blasses Gesicht in der Menge aus angestrengten Läufern aus aller Welt. Sara scheint froh, die Strecke nach 15 KM abgeben zu dürfen und kommt lächelnd auf mich zu.

Der 35. Vienna City Marathon

Meine Erlebnisse
1. Das Feeling

Der Vienna City Marathon ist eine unglaublich fantastische Veranstaltung, die ich bereits vor zwei Jahren einmal erleben durfte und die mich dieses Jahr noch mehr faszinierte, als damals. Viele Faktoren können dies beeinflusst haben (das schöne Wetter, die vielen Menschen), doch dieses Jahr habe ich den Marathon als etwas ganz ganz Besonderes ins Herz geschlossen und war kurze 6 KM lang auf Wolke Sieben. Die Menschen, die einen anfeuern, die Läufer um einen, die gemeinsam eine unaufhaltsame Kraft bilden, und die Stille, die über der Stadt liegt, nur begleitet von dem Geräusch vieler Füße auf Asphalt. Dieses Feeling möchte ich gerne immer wieder erleben und ich denke, ich kann mir aus diesem Traumlauf einiges an Motivation für die kommenden (privaten) Läufe mitnehmen. 

2. Ein perfekter Partner

Keine Frage – ich könnte mir keinen besseren Partner als die Erste Bank und Sparkasse für den Vienna City Marathon vorstellen. Auch wenn die Vorbereitungszeit für diese Kooperation ein wenig knapp war, war die Organisation perfekt und ich habe mich richtig in die Community der Erste Bank und Sparkasse aufgenommen gefühlt. Schlussendlich geht es beim Laufen nämlich um eins: Spaß! Meine #glaubandich Staffel und ich hatten eine tolle Zeit und möchten dieses Erlebnis auf keinen Fall mehr missen. D-A-N-K-E an die Erste Bank und Sparkasse für diesen tollen Run!

3. TeamGeist

Einen Tag vor dem Run sind vier Mädchen sich zum ersten Mal begegnet (und das sogar ein wenig chaotisch, sorry girls dafür haha!). Trotz unterschiedlicher Leben, Alter und Herkunft, hat uns ein gemeinsames Ziel vereint und zusammengeschweißt, was einfach fantastisch war. Man konnte spüren, wie die Freude eines jeden von uns auf alle übergriff und uns von vier Mädchen zu einem echten Team machte. Und das in nur 24 Stunden! Gemeinsam ist man einfach stärker – danke für alles Sara, Johanna und Caro!

4. Sun is shining

Wieder einmal wurde ich in meinem – etwas komischen Laufverhalten – bestätigt. Ich laufe einfach gerne, wenn es warm bzw. heiß ist. Auch das nehme ich in mein zukünftiges Training mit.

5. Ein Lächeln hilft mehr als 10 Energydrinks

Besonders versüßt haben uns den Lauf die vielen Menschen, die zum Anfeuern auf die Straße geströmt sind. Viele von ihnen hatten die witzigsten Plakate dabei und haben uns so regelmäßig ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Das hat wahre Wunder bewirkt! Unsere Lieblingssprüche:

  • Keine Gnade für die Wade
  • Gekotzt wird erst im Ziel
  • Eat Pasta, Run Fasta (am Rücken der Mitarbeiter eines italienischen Restaurants)
  • Lauf nicht vor deinen Problemen davon
  • Läufer sind sexy, du bist der Beweis
  • Wenn du das lesen kannst, hast du schon 18.6 KM geschafft!
  • Lächle mal, immerhin hast du hierfür bezahlt
6. Musik, Musik, Musik

Eine neue Gute-Laune-Playlist im Ohr mit dem richtigen Beat kann Berge versetzen. Mich hat meine neue Sport-Playlist ins Ziel schweben lassen. Ich merke mir: neue Musik für wichtige Läufe!

7. Plastic Planet

Leider ist bei einem Großevent wie dem Vienna City Marathon nicht alles gut. Was ich beim Start, beim Ziel und im Lauf an Müll und Plastikflaschen gesehen habe, hat mich in meinem Weg zu einer besseren Müllvermeidung für mich selbst nur bestärkt. Die Wasserausgabe im Lauf ist wichtig, jedoch würde ich mir wünschen, dass es hierfür in der Zukunft bessere Lösungen gibt, als Plastikbecher, die danach zu abertausenden die ganze Mariahilferstraße bedeckt haben. 

8. I can see the future baby

Was ich aus meinem Lauf in der #glaubandich Staffel der Erste Bank und Sparkasse noch über mich gelernt habe? Dass ich einmal in meinem Leben unbedingt eine längere Strecke bei einem Event dieser Art laufen möchte. Vielleicht sogar einen ganzen Marathon? Wir werden sehen ….

*In freundlicher Kooperation mit Erste Bank und Sparkasse